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Die Babymassage wurde von Leboyer aus Indien in den Westen gebracht.

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Babymassage - lange in Vergessenheit geraten

 

Die Babymassage ist lange Zeit in Europa und den westlichen Industrienationen ignoriert worden. Dabei ist der Kontakt zwischen Baby und Eltern so wichtig und wird durch die Babymassage intensiver erlebt. Auch in der Tierwelt ist doch zu beobachten, dass die Muttertiere an ihrem Nachwuchs reiben oder lecken. Dies dient der Reinigung, aber auch eben der Stimulation der Hautoberfläche.

Babymassage und deren Ausübung ist in vielen Kulturen beheimatet. Am bekannteste ist hier mittlerweile die Tradition Indiens, die Indische Babymassage, "Kumara Abhyanga". Frederick Leboyer, der französische Arzt und Vater der sanften Geburtsmedizin, machte sie auch im Westen wieder populär. Die Indische Babymassage beruht auf dem Ayurveda und ist hierzulande auch als Leboyer-Massage bekannt. Es gibt auch Variationen wie etwa die Schwedisch-Indische Babymassage.

Während der Massage sollte sich das Baby entspannen, daher sollte es weder müde noch hungrig sein. Die Hände des Massierenden sollten eingeölt und nicht unangenehm kalt sein, sondern warm. Auch die Raumtemperatur sollte angenehm sein. Wenn das Baby Signale aussendet, die zeigen, dass es ihm keinen Spaß (mehr) macht, sollte auf eine Fortsetzung verzichtet werden. Wie Sie die Babymassage durchführen und was sie noch für Vorteile bringt, werden Sie bei einer ausgebildeten Person (in der Regel Hebammen) vermittelt bekommen.